Donnerstag, 22. Mai 2014

Projekt Geburtstagskuchen (Part 1)

Bereits am Sonntag habe ich mit den ersten Vorbereitungen für meinen Kuchen angefangen, wie zum Beispiel cakeboards zuschneiden und die untere Plattform aus Styropor zurechtzuschneiden. Das hier unten ist mein Zeitplan an den ich mich halte um hoffentlich somit den Kuchen Samstag morgen gegen 8 fertig zu haben. 
Den sogenannten Fondant, welcher aus Marshmallows, Puderzucker und ein paar
anderen Dingen besteht habe ich Montag zubereitet, wobei der letzte Schritt, die Masse auf Puderzucker auszurollen um die Konsistenz zu verbessern einiges an Sauerei erschafft. :) 
So sieht der fertige (uneingefärbte) Fondant aus. 
Was man hier unten auf den Bildern sieht ist die Modeling chocolate, welche aus sogenannten Candy Melts (eine Schoko-Zucker-Sonst-was-Mischung) und light corn Sirup entstehen. Die Farben habe ich durch Verwendung verschieden Farbiger Candy Melts erstellt. 
Diese Lebensmittelfarbe kann ich jedem nur empfehlen. Färben super und lösen sich aber auch leicht von den Händen sodass man beim Färben keine Handschuhe braucht. 

Im Internet habe ich mir beim "Ton-Bedarf" (Clay) eine Strukturmatte gekauft. 
Am Dienstag habe ich dann ersteinmal den Fondant Braun eingefärbt (mit der super Lebensmittelfarbe) und anschließend auf wax Paper dünn ausgerollt. Wenn es anfangt zu kleben einfach ein bisschen vegetable shortening auf den Werkzeugen oder dem Fondant verteilen. Mithilfe der Matte und einem Küchenholz habe ich dann die Maserung in den Fondant gebracht. Anschließend mithilfe einer Platte oder ähnlichem noch umdrehen, sodass man die vorgeschnittene Styroporplattform nur noch drauflegen, mit ein bisschen Zuckerkleber (50% light corn syrup und 50% Wasser) ankleben und zurechtschneiden muss. Danach umdrehen und noch mithilfe von Kleber (diesmal kann man ganz normalen Bastelkleber nehmen) ein Band außen befestigen. 

P.S. Wenn jemand einen Schritt genauer erklärt oder die Rezepte haben will (die total Super für Anfänger aber auch Profis geeignet sind), soll einfach ein kommetar bei dem Beitrag hinterlassen. ;)

Dienstag, 20. Mai 2014

Mein erster Kuchen mit Fondant

Da ich diese Woche einen Riesen kuchen backen werde da ich mir vergangenes Wochenende, dass es vielleicht mal nicht schlecht wäre ein bisschen zu üben. Und dabei ist dann dieser Kuchen hier entstanden. Die Grundlage ist ein leckerer Marmorkuchen (8x1 inch) welchen ich nach diesem Rezept hier gemacht habe, aber für meine kleine Springform nur die Hälfte genommen habe (also 200g Mehl):
400 gMehl
375 gZucker
1 Pck.Vanillinzucker
1 Pck.Backpulver
5Ei(er)
250 gButter oder Margarine
1 Tasse/nWasser, lauwarmes
Kakaopulver

Zubereitung

Alle Zutaten bis auf den Kakao in eine Rührschüssel geben und 5 Minuten mit dem Handrührgerät rühren. Die Hälfte des Teiges in eine gebutterte und gemehlte Springform geben. Den restlichen Teig mit Kakao, Menge nach Belieben, verrühren und auf den anderen Teig geben. Mit einer Gabel Muster ziehen. 

Bei 180 Grad Ober-/Unterhitze, kein Heißluft, ca. 1 Stunde backen.

Den Kuchen habe ich schon Samstag gemacht und Sonntag dann mit Fondant überzogen, was ich echt garnicht so schwer fand. Danach habe ich noch bisschen Fondant rosa eingefärbt und dann mithilfe meiner "Clay Gun" die Umrandung gemacht, welche mit meinem Kleber (1 Teil Wasser und 1 Teil light corn Sirup) befestigt wurde. Das rosa "Gras" ist auch mit der Clay Gun entstanden, jedoch mit einem anderen Aufsatz. Die Buchstaben habe ich fertig gekauft wobei man bei diesen sehr vorsichtig sein muss, wenn man sie aus dem "Sugar Paper" auslöst. Auch aus gefärbtem Fondant habe ich den Elefanten erstellt (die Form habe ich mir vorher einfach ausgedruckt) und mithilfe meines Klebers auf den Kuchen geklebt. Mit einem Pinsel und Lebensmittelfarbe habe ich dann noch ein paar Details wie die Blumen und das &-Zeichen aufgemalt und fertig war der Kuchen. 

Noch ein Tipp zur Lagerung. Durch den Fondant ist der Kuchen super vor Austrocknung geschützt, sodass ich ihn einfach auf eine Platte auf den Esstisch gestellt habe. 2 Tage hat er auch in einer Kuchenbox verbrach, wobei dabei der Fondant ziemlich weich wird (also eher nicht ratsam).